Mein Weg zur Show-Hypnotiseurin

Warum meine Hypnoseshow anders ist – und wie ich alles, was ich in meinem Leben gelernt habe, auf einer Bühne zusammenbringe.

Wenn Sie in meiner Show ein bisschen Hypnose sehen, ein bisschen Musik, ein bisschen Comedy und ein bisschen Improvisation, dann ist das kein Zufall. Es ist das Ergebnis von allem, was ich in meinem Leben gelernt habe – zusammengeführt auf einer Bühne. Diese Seite erzählt, wie das passiert ist.

Aufgewachsen mit Shows

SuePrise mit Hut und E-Gitarre auf einer Bühne, eine Hand jubelnd erhoben, Publikum im Vordergrund
Varietés, Theater, Zirkuszelte – die Welt, in der ich groß geworden bin.

Mein Vater war Clown und Artist. Das heißt: Ich bin in einem Umfeld groß geworden, in dem Artistinnen und Artisten ihre Geschichten erzählt haben – Abend für Abend, am Küchentisch, im Freundeskreis meiner Eltern. Ich selbst war oft backstage, habe die Proben gesehen, das Aufbauen, das Abschminken nach der Show. Vieles aus den großen aktiven Jahren meines Vaters war zwar schon vor meiner Zeit – aber die Atmosphäre, die Liebe zur Show, war in unserem Alltag allgegenwärtig.

Diese Prägung ist bis heute einer der wichtigsten Teile meiner Arbeit. Sie bestimmt, wie ich über Inszenierung, Timing und Publikumsbeziehung nachdenke – ganz anders, als es ein Hypnose-Lehrgang allein je vermitteln könnte.

Meine erste Bühne: Friedrichstadtpalast

Als Kind tanzte ich über sieben Jahre im Kinderballett des Friedrichstadtpalastes. Die Revue, in der wir auftraten, spielte vor tausenden Zuschauern in einem der größten Revuetheater Europas. Durch meine parallele Erfahrung in der Sportakrobatik gehörte ich zu den beweglichsten Tänzerinnen im Ensemble und durfte über mehrere Jahre Solo-Rollen mit akrobatischen Elementen übernehmen.

Ich war damals schrecklich schüchtern. Trotzdem – oder gerade deshalb – hat mich die Bühne gerettet: Im Ensemble, gestützt von der Gruppe, konnte ich Dinge tun, die ich mich im Alltag nicht getraut hätte. Dieses Gefühl, sich auf der Bühne stärker zu fühlen als daneben, ist etwas, das ich heute nachvollziehen kann, wenn Freiwillige meine Hypnoseshow besuchen und plötzlich über sich hinauswachsen.

Die Jahre als Musikerin

SuePrise als Sängerin mit Mikrofon auf der Bühne
Sängerin, E-Gitarristin, Keyboarderin – Musik war lange mein Hauptberuf.

Musik war mein zweites Zuhause. Mit sieben Jahren bekam ich Geigenunterricht, wechselte dann zum Keyboard, und mit 14 brachte ich mir Gitarre selbst bei. Noten kann ich nur rudimentär – ich spiele vor allem nach Gefühl und Gehör. Das hat mir später auf der Bühne mehr geholfen als jedes Konservatorium.

Meine erste Band war eine Punkband. Dann folgten weitere Formationen, schließlich gründete ich meine eigene Girl-Rockband. Wir spielten zu dritt Instrumente und sangen dreistimmig. Ein Eindruck aus dieser Zeit:

Später spielte ich als Musikerin für andere Künstler – als E-Gitarristin, Bassistin oder Keyboarderin. Auf Tour durch Europa, Russland, auf dem Place de la République in Paris, auf Festivals, in TV-Shows. Mein größter Auftritt: als Keyboarderin für Jeanette Biedermann in der TUI Arena Hannover vor 14.000 Menschen.

Parallel baute ich mit einem befreundeten Produzenten weitere Künstlerinnen und Künstler auf – schrieb Songs für sie, machte Marketing, produzierte. Unter anderem habe ich eine Single für Markus komponiert – den Sänger, der mit dem NDW-Hit „Ich will Spaß“ bekannt wurde:

Ich habe mich nie als Profi-Musikerin gesehen, dafür fehlte mir das klassisch-konservatorische Handwerk. Aber ich habe gelernt, wie ein Musikstück eine ganze Menschenmenge packen kann – und das ist heute das Herz meiner musikalischen Hypnose-Routinen. Denn in meiner Show ist Musik kein Hintergrund: Sie ist Dramaturgie.

Die Stimme, die Sie bereits kennen

SuePrise als Werbesprecherin im Tonstudio mit professionellem Studiomikrofon
Werbesprecherin seit 2015 – Funk, Fernsehen, Internet, Navigationssysteme.

Durch den Gesangsunterricht, den ich über Jahre begleitend zur Band-Arbeit hatte, entwickelte sich meine Stimme. Aus der Background-Sängerin wurde eine Leadsängerin, aus der Sängerin dann eine Werbesprecherin. Seit 2015 arbeite ich als Sprecherin – in Funk, Fernsehen, Online-Werbung, Telefonschleifen, Flugdurchsagen und im Navigationssystem einiger Smartphones.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie meine Stimme schon einmal gehört haben, liegt bei über 99 Prozent.

Und genau dieses Instrument – eine geschulte, tragende, emotional führbare Stimme – ist in der Hypnose Gold wert. Ob jemand in eine entspannte Trance gleitet oder nicht, hängt maßgeblich davon ab, wie er angesprochen wird: Tonlage, Rhythmus, Druck, Sanftheit. Diese Handwerkszeuge habe ich mir nicht für die Hypnose angeeignet – ich hatte sie schon, als ich anfing.

Hypnose-Coaching: die tiefe Arbeit

Seit 2020 arbeite ich als Hypnose-Coach. Ich habe zahlreiche Ausbildungen absolviert und Privatunterricht bei internationalen Hypnotiseuren genommen. Hypnose-Coaching im Einzelsetting ist etwas ganz anderes als eine Bühnenshow – aber die handwerklichen Grundlagen sind dieselben: präzise sprachliche Führung, die Arbeit mit dem Unterbewusstsein und das Erreichen von Zielen.

Ich nehme im Coaching bewusst nur einen Klienten pro Woche. Ich lege sehr viel Energie in jede einzelne Sitzung und mir ist wichtiger, eine Sache richtig zu machen als fünf oberflächlich. Die Themen: Raucherentwöhnung, vor allem aber emotionale Arbeit – Umgang mit Ängsten, Erleichtern von Liebeskummer, innere Blockaden.

Wichtig zu verstehen: Hypnose-Coaching (1:1) und Bühnenhypnose (Entertainment, Show) sind zwei unterschiedliche Disziplinen. Auf dieser Website geht es um die Show. Für Hypnose-Coaching habe ich eine eigene Plattform.

Aber die Erfahrung aus dem Coaching – das Lesen von Menschen, das Führen mit der Stimme, das Fühlen, wann jemand bereit ist – all das fließt direkt in meine Bühnenshow ein. Und macht den Unterschied zwischen einem Showact und echter Hypnose auf der Bühne.

Regie, Film, Videoproduktion

Parallel zu allem anderen habe ich eine eigene Videoproduktionsfirma aufgebaut. Ich führe Regie, schneide, produziere. Im Laufe der Jahre entstand ein Portfolio, das mir einige Anerkennungen eingebracht hat:

  • Nominierung für den Deutschen Nachwuchs-Filmpreis (Regie)
  • Mehrere Auszeichnungen bei den Eyes & Ears Awards of Europe

Warum das für meine Hypnoseshow relevant ist? Weil eine gute Show kein Aneinanderreihen von Routinen ist, sondern eine Dramaturgie. Ein Spannungsbogen. Ein Anfang, ein Höhepunkt, ein letzter Moment, den man nicht vergisst. Genau das – das Bauen von Geschichten und Emotionen in einer zeitlich limitierten Erzählung – ist das Handwerk einer Regisseurin.

Improvisationstheater: die Schule für unerwartete Momente

Über viele Jahre habe ich immer wieder in freien Impro-Theater-Gruppen gespielt und Kurse besucht. Impro-Theater funktioniert nach präzisen Regeln: annehmen, weitergeben, nicht blockieren, den Spielpartner größer machen und ihn gut aussehen lassen, statt sich um sich selbst zu kümmern. Diese Prinzipien lassen sich eins zu eins auf meine Bühnenhypnose übertragen.

Denn meine Show ist nicht planbar. Jeder Freiwillige reagiert anders. Manche lachen, manche haben einen lustigen Wutausbruch, manche erfinden völlig überraschende Details. Ein Profi kann in diesen Momenten entweder das Konzept verteidigen – oder mit dem Annehmen-und-weiter-bauen-Prinzip des Impro-Theaters einen Augenblick produzieren, an den sich das Publikum noch Jahre später erinnert.

Was aus all dem wurde: meine Show

Mein Traum war, all das auf einer Bühne zusammenzubringen. Und das ist heute meine Show. Sie lebt von sieben Zutaten, die in dieser Kombination sonst kaum jemand liefert:

  1. Hypnose – professionell, respektvoll, in Coaching-Praxis geschult
  2. Musik – als dramaturgisches Mittel, nicht als Deko
  3. Gesang – für ganze musikalische Routinen auf der Bühne
  4. Improvisation – damit jede Show einzigartig ist
  5. Stimme – das geschulte Handwerkszeug einer Werbesprecherin
  6. Comedy – Humor mit Niveau, kein Klamauk
  7. Inszenierung – das regiekundige Bauen eines Abends

Und das ist erst der Anfang meiner Vision. Die Show wird sich mit den nächsten Jahren weiterentwickeln – nicht mit mehr Gimmicks, sondern mit mehr Tiefe. Denn wenn ich eines aus all diesen Lebensabschnitten mitgenommen habe, dann das: Das Beste kommt, wenn man Dingen Zeit gibt, zu wachsen.

Wenn Sie mich buchen

Sie buchen nicht einfach eine Hypnotiseurin. Sie buchen jemanden, der sein Leben lang auf Bühnen gestanden hat – vor zehn Menschen in verrauchten Kellern genauso wie vor 14.000 in ausverkauften Hallen. Sie buchen eine Stimme, die Sie bereits kennen. Sie buchen eine Frau, die tief in die Psyche einzelner Menschen geht – und die weiß, wie man eine ganze Gruppe in den Bann zieht, wenn es um Entertainment geht.

Das ist der Unterschied.